Entdecken, was uns verbindet – Türme im Stadtbild von Peine

Vortrag von Dr. Ralf Holländer, Beauftragter für Bau- und Kunstdenkmalpflege der Stadt Peine

 

Die Peiner Stadtgeschichte beginnt optisch mit einem Turm. Genauer gesagt, mit dem "Dicker Günzel" genannten Turm, der in der Stiftsfehde des 16. Jahrhunderts eine im wahrsten Sinne herausragende Rolle spielte und vermutlich auf den Stadtgründer Gunzelin selbst zurückgeht. Auch im heutigen Peiner Stadtbild bilden Türme weithin sichtbare Landmarken, so die Wassertürme auf dem Herzberg und dem Friedrich-Ebert-Platz, der schlanke Ziegelturm der Härke-Brauerei oder der mächtige Natursteinbau der Verwaltung der Stahlwerke. Neben den Zweckbauten, die ihre profane technische Funktion unter der Hülle mittelalterlicher Burgtürme verbergen, knüpfen die mit Türmen versehenen Verwaltungs- und Produktionsgebäude ganz offen an den Machtanspruch historischer Befestigungsbauwerke an.

Auch das zu wirtschaftlicher Stärke gelangte Bürgerturm des späten 19. Jahrhunderts wollte seine "Macht" für alle sichtbar mit Türmen an den Fassaden dokumentieren. Der Beauftragte für Bau- und Kunstdenkmalpflege der Stadt Peine, Dr. Ralf Holländer, wird am Montag, dem 10. September in der Vortragsreihe des Kreisheimatbundes Peine einen Bogen schlagen von den frühgeschichtlichen Turmhügelburgen des Peiner Landes bis hin zu den vielen großen und kleinen Türmen im Peiner Stadtgebiet.

Der reich bebilderte Vortrag findet im Kreismuseum Peine statt und beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kontakt

Stederdorfer Straße 17

31224 Peine

+49 (0) 5171 401 34 08

kreismuseum@landkreis-peine.de

Öffnungszeiten

Di-So 11-17 Uhr

Eintritt kostenfrei!

 

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