Baumaßnahmen im Kreismuseum

Hinter verschlossenen Türen – wir arbeiten weiter

 

Das Museum ist zu. Niemand sieht, dass hinter den verschlossenen Türen in allen Bereichen heftig gewerkelt wird.

 

Neue Ausstellungen trotz Corona. Anders eben.

Ganz aktuell haben wir für Sie die Ausstellung ‚Mein Name ist Hase‘ aufgebaut. Sie sollte schon im letzten Jahr eröffnet werden; sobald es wieder geht,  können Sie sie sehen. Eine Vernissage wird es aber leider nicht geben können.

Ansonsten sind wir für das Jahr 2021 mit der Planung für neue Ausstellungen natürlich zurückhaltend.

Fest steht, dass das Museum am Kunstpfad 2021, (8./9. Mai) teilnehmen wird. Allerdings nicht unseren eigenen Räumen: wir werden eine Ausstellung mit drei Fotografinnen in der Umformerstation in Ilsede realisieren.

 

Mit WLAN und frischen Anstrich

Weil wir schon seit längerem keine Ausstellungen mehr zeigen können, haben wir längst fälligen Renovierungsarbeiten im Ausstellungsraum und im Foyer angepackt. Es werden mit schwerem Gerät Objekte ab- und aufgehängt, es wird geschleppt, gewuchtet, gebohrt, verputzt und gepinselt. Hubwagen und Gerüst sind ständige Besucher im Foyer und in den Ausstellungsräumen.

Unser neuer Kollege Jan Bengen koordiniert die unterschiedlichen Gewerke, die im Museum ein und aus gehen. Unter anderem werden Leitungen für den WLAN-Ausbau gezogen, so dass wir bei Ausstellungen oder Projekten zukünftig verstärkt multimedial arbeiten können.

 

Hier muss Ordnung rein!

2021 wird die Sammlungsarbeit  ein Arbeitsschwerpunkt im Museum sein. In den Depots und Archiven weht schon ein frischer Wind:  Imke Seidel, zuständig für die Sammlung im Museum, arbeitet an einer Mammut-Aufgabe. 25.000 Karteikarten müssen digitalisiert und in eine Datenbank eingepflegt werden.

Nur so kann die Sammlung für Forschungs- und Ausstellungsprojekte zukünftig genutzt werden.

Außerdem müssen wir in den Depots ordentlich aufräumen und sortieren; müssen entscheiden, was bleiben darf und was nicht. Manche Objekte werden „entsammelt“, weil sie doppelt vorhanden oder kaputt sind. Intensiv diskutieren wir im Team darüber, wie und was zukünftig gesammelt werden soll. Klar ist für uns aber eines: die Sammlung von Alltagsgegenständen soll viel stärker als bisher einen direkten Bezug zur Geschichte der Region Peine haben.

 

Kreuz und quer durchs Museum: Der Entdeckerschrank

Lange vorgeplant, erweitern wir gerade unsere Angebote für Kinder und Familien. Bald kann man im Museum mit dem Handy Schätze suchen und eine multimediale Rallye durch das Museum starten. Unter anderem für dieses Großprojekt mussten die WLAN-Leitungen gezogen werden.

Mit einem riesigen Schrank im Foyer fängt die spannende Tour an: das überdimensionierte Möbelstück ist extra für uns angefertigt worden und steht schon an seinem Platz. Seine 28 Schubladen müssen nun befüllt werden. Kirsten Brandes, die Museumspädagogin, kümmert sich um den Inhalt des Schrankes und um die dazugehörigen Stationen in den verschiedenen Ausstellungsräumen.

  

Erzählcafé, Antiquitätenforum, Kindergeburtstage und Vorträge….

….das alles geht gerade nicht und wahrscheinlich auch so bald noch nicht wieder. Die Hygienevorschriften lassen solche Programme einfach nicht zu.

Aber während des Lockdowns hat unser Haustechniker ein neues Pult für Vorträge gebaut: wenn es denn mal wieder so weit ist, können sich die Vortragenden dahinter wohlfühlen und schön sieht es zudem aus.

Es wurden zwei neue, spannende Themen entwickelt, mit denen zukünftig im Museum Kindergeburtstage gefeiert werden können. Denn eins ist klar: Die beliebten Aktionen gehen weiter.

 

Aber ganz ehrlich: wir wünschen uns nichts sehnlicher, als dass das Museum bald wieder öffnen darf!

Ihr Museumsteam

Kontakt

Stederdorfer Straße 17

31224 Peine

+49 (0) 5171 401 34 08

kreismuseum(at)landkreis-peine.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr

Eintritt kostenfrei!

 

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