Deportationsort Ahlem
10/03/19 - 28/04/19

Die "Judentransporte" ab Hannover 1941-1944

Die ehemalige Israelitische Gartenbauschule Ahlem, Hannover war ab 1941 eine Deportationsstelle, über die jüdische Menschen aus Niedersachsen, u.a. aus Peine, in die Konzentrationslager in Osteuropa deportiert wurden. Eine Wanderausstellung der Gedenkstätte Ahlem, die das Kreismuseum Peine im März und April zeigt, zeichnet die Wege der deportierten Menschen nach und zeigt wie Täter und vorherige Mitbürger der Deportierten mithalfen, wegsahen und profitierten.

Die Ausstellung zeichnet anhand von Biografien und Briefen der Opfer sowie Augenzeugenberichten von Überlebenden den Weg der Verschleppten in die Vernichtungslager nach. Gleichzeitig wird das Handeln der Täter dargestellt, die routinierte Verwaltungsarbeit des Holocausts, die Bereicherung am Eigentum der Verschleppten. Neben Textstelen und –tafeln enthält eine Medienstation Videointerviews mit Überlebenden und an Arbeitstischen kann weiter recherchiert werden.

Außerdem widmet sich ein eigens für die Präsentation im Kreismuseum Peine erarbeiteter Ausstellungsteil den Peiner Jüdinnen und Juden, die über Ahlem deportiert wurden.

 

Die Ausstellung ist vom 10.03. bis 28.04.2019 im Kreismuseum Peine zu sehen.

Die Eröffnung ist am 10.03.2019 um 11 Uhr.

 

Bild: Die Israelitische Gartenbauschule Ahlem an der Harenberger Straße (heute Heisterbergallee) in den 1930er Jahren (Foto: Gedenkstätte Ahlem / Sammlung Familie Rosenblatt)

Kontakt

Stederdorfer Straße 17

31224 Peine

+49 (0) 5171 401 34 08

kreismuseum@landkreis-peine.de

Öffnungszeiten

Di-So 11-17 Uhr

Eintritt kostenfrei!

 

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